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Professionalisierung zur Nutzung digitaler Medien im Lehramtsstudium Chancen und Grenzen von Videoanalysen aus der Perspektive von Grundschullehramtsstudierenden

  • Videoaufzeichnungen werden heutzutage fast überall erstellt und sind in vielen Bereichen unse- res täglichen Lebens präsent. Ob als Familienvideos, Videos von Veranstaltungen, Internetvi- deos, Videos von Freizeitaktivitäten, Überwachungsvideos oder als Webcam-Aufzeichnungen. Besonders in der Arbeitswelt spielen Kommunikationsformen, die auf Videotechnik basieren, eine immer größere Rolle. Das bekannteste Beispiel dürfte die Videokonferenz sein. Durch die moderne Technik und die schnellen mobilen Internetverbindungen können auch große Daten- mengen an Videos sehr schnell an jedem Ort verfügbar gemacht werden. Es ist daher naheliegend videobasierte Unterrichtssettings auch im schulischen Kontext zu nutzen. Unterricht zu optimieren ist seit jeher stetes Bestreben aller in Hochschule und Schule Tätigen und wird auch von Eltern, Bildungspolitikern und gesellschaftlichen Instanzen immer wieder gefordert. Die jeweils „neuen“ Medien und Technologien sind diesem Ziel der Unterrichtsopti- mierung untergeordnet. Nun ist Video kein allzu ‚neues’ Medium und Videographie in der Schul- pädagogik nicht erst gegenwärtig ein gern eingesetztes Verfahren der Unterrichtsanalyse, deshalb stellt sich die Frage nach Notwendigkeit und Bedeutsamkeit dieser Untersuchung. Ausgehend von der Grundannahme, dass Videographie ein erfolgreiches Konzept ist, das in der Schule konsequent weiterentwickelt werden sollte, werden Bedingungen untersucht, unter denen Grundschullehramtsstudierende im Professionalisierungsprozess zur Nutzung digitaler Medien unterstützt werden können. Dabei sind die Perspektiven der Studierenden, ihre Erwartungen und Befürchtungen impulsgebend. Der Einsatz von Videoanalyse sollte immer vor dem Hintergrund geschehen, die Unterrichtsqualität kontinuierlich zu verbessern - und zwar im Kern, beginnend bei der Lehrperson im Unterricht. Die Auseinandersetzung mit Videographie und insbesondere mit Eigenvideos erfordert Reflexionsfähigkeit und fördert die Entwicklung stabiler Selbstwirk- samkeitsüberzeugungen und Zuversicht. Die Untersuchung der Einstellungen der Studierenden soll helfen, zusammen mit allen Beteiligten des Projektes ProMedia Primar 3P ein sinnvolles Lehr- und Lernangebot mit Videographie zu konzipieren und zu gestalten, um den Studierenden Werkzeuge für ihre lebenslange Aufgabe der Professionalisierung mit auf den Weg zu geben.

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  • Uwe Ritter Professionalisierung zur Nutzung digitaler Medien im Lehramtsstudium. Chancen und Grenzen von Videoanalysen aus der Perspektive von Grundschullehramtsstudierenden Wissenschaftliche Arbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen nach der GPO I vom 20.05.2011

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frontdoor_oas
Metadaten
Author:Uwe Ritter
URN:urn:nbn:de:bsz:752-opus4-683
Advisor:Thomas Irion, Mirelle Schied
Document Type:Examination Thesis
Language:German
Year of Completion:2016
Date of first Publication:2021/04/27
Granting Institution:Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
Release Date:2021/04/27
Tag:Digital; Grundschule; Medien; Videographie
Pagenumber:125
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung